Glasfaseranbieter sollen voneinander profitieren

geschrieben am: 07.06.2016

Pro Gebäude einen Glasfaserzugang. Für dieses Szenario machen sich die Verbände Openaxs und Suissdigital gemeinsam stark.

Der Verband Openaxs hat einen Leitfaden für den physikalischen Zugang zum Glasfasernetz veröffentlicht. Diesen erarbeitete Openaxs gemeinsam mit Suissedigital. Die beiden Verbände wollen parallele Fiber-to-the-Home-Netze (FTTH) vermeiden, wie Openaxs in einer Medienmitteilung schreibt. Das bedeutet, ein Gebäude soll nur ein einziges Mal angeschlossen werden. Davon würden alle FTTH-Anbieter profitieren. Denn der Anbieter der ursprünglichen Infrastruktur könnte gewisse Netzteile an seine Mitbewerber weiterverkaufen, wie es in der Mitteilung heisst. Und konkurrierende Unternehmen könnten auf den Bau eigener Infrastrukturen verzichten.

iWay unterstützt den Vorstoss der beiden Verbände. „Doppelte und damit unnötige Investitionen in den Netzausbau gilt es unbedingt zu vermeiden“, so Matthias Oswald, CEO von iWay AG. „Jeder eingesparte Infrastrukturfranken kommt dem Kunden in Form von attraktiveren Endpreisen zu Gute.“ iWay bietet als führender Partner der Swisscom und sieben Stadtwerken und des LiteX-Verbundes Glasfaser und Telefoniedienste für Privatpersonen und KMU. Die zügige und möglichst flächendeckende Erschliessung ist gemäss dem Zürcher Unternehmen elementar für die Attraktivität des Werk- und Arbeitsplatzes Schweiz: „Der hohe Infrastrukturstandard der Schweiz wird auch von der Telekommunikationsbranche erwartet. Ein effizienter Ausbau und kompetitive Verbraucherpreise stärkt die Position im internationalen Markt“, so Oswald weiter.