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Wie erstelle ich ein sicheres Passwort?

Passwörter sind immer noch die gängigsten und am meisten verbreiteten Schlüssel im elektronischen Umfeld. Sie schützen sensible und private Informationen, indem sich eine Person mit ihrem persönlichen Code als berechtigt für den Zugang zu dem entsprechenden Bereich identifiziert. Der ganze Schutz ist natürlich weg, wenn man schwache, also einfach zu erratende Passwörter verwendet. Wie also wähle ich ein sicheres Passwort, das ich mir auch noch gut merken kann? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Ein Passwort-Manager schafft Sicherheit

Bei der Erstellung von Passwörtern muss man immer davon ausgehen, dass Unberechtigte versuchen, es durch Mehrfachversuche herauszufinden oder auszuspähen und damit zu kompromittieren. Leider kommt es auch häufig vor, dass Webseiten, die unzureichend geschützt sind, gehackt werden. Ohne es zu merken, ist Ihr Passwort dann dem Angreifer bekannt. Daraus folgt bei der Wahl von Passwörtern Regel Nummer 1: Verwenden Sie niemals, aber wirklich niemals, dasselbe Passwort für unterschiedliche Zugänge! Denn sobald ein Eindringling eines Ihrer Passwörter kennt, wird er es überall ausprobieren. Mit etwas Computerunterstützung ist es heutzutage ein Leichtes, innert Sekunden Tausende von Diensten zu überprüfen. Daraus folgt Regel Nummer 2: Verwenden Sie unbedingt einen Passwort-Manager! Ein Passwort-Manager erzeugt für jeden Ihrer Zugänge einen hochsicheren Schlüssel. Das können Erweiterungen für gängige Browser sein, die sich Passwörter automatisch merken und Formulare im Internet automatisch ausfüllen. Es gibt auch eine ganze Reihe anderer Passwort-Manager. Eine Zusammenfassung eines umfangreichen Vergleichs der Stiftung Warentest finden Sie hier auf der Seite von SRF.  Das Gute dabei:  Sie müssen sich nur ein einziges Passwort, nämlich das für den Passwort-Manager merken. Dieses muss aber wirklich erstklassig sicher sein.

Wie man ein Passwort wählt

Bei der Wahl eines Passworts sollte man sich zwei Dinge überlegen:

  1. Kann das Passwort mit der Brute-Force-Methode, also durch Ausprobieren aller möglichen Fälle, herausgefunden werden?
  2. Kann das Passwort unter Zuhilfenahme eines Wörterbuch-Angriffs, also dem Ausspionieren einer Passwörterliste, ermittelt werden?

Brute-Force-Attacken

Die Brute-Force-Methode (von englisch brute force «rohe Gewalt») ist eine Vorgehensweise, die auf dem Ausprobieren aller möglichen oder möglichst vielen Fällen beruht. Passwörter, die kürzer als 8 Zeichen sind, werden so in wenigen Minuten geknackt. Bei der Verwendung von 12 oder besser 16 Zeichen sind Sie auf der sicheren Seite, vorausgesetzt das Passwort setzt sich aus einer zufälligen Zeichenfolge aus Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen zusammen. Crypto-Analysten und Hacker sprechen hierbei von Passwort-Entropie, dem Informationsgehalt. Gemeint ist, dass ein Passwort umso schneller geknackt werden kann, je weniger Information es enthält.

Wörterbuchangriffe

Ist das Passwort «Passwort» oder irgendeine Variation davon wie «Passw0rt» oder «Passw0rt123», dann wird es in Sekundenbruchteilen gehackt. Sich ein Wort auszudenken und dann einzelne Buchstaben durch eine Zahl oder andere Zeichen (z.B. E durch 3, O durch 0, b durch 8 o.ä.) zu ersetzen, ist grundsätzlich keine gute Idee. Denn viele haben das schon vor Ihnen getan und Millionen dieser Variationen haben es schon in die im Internet erhältlichen Passwort-Verzeichnisse geschafft.  Dieses System sollte man unbedingt vermeiden, weil man damit lediglich Passwörter kreiert, die für Menschen schlecht zu merken und für Computer einfach zu knacken sind.

Ein sicheres Passwort bilden

Verwenden Sie nie Daten aus Ihrem persönlichen Umfeld wie Namen, Geburtstage von Familienmitgliedern oder Wohnorte. Solche Informationen können ausspioniert werden, sodass ein gewiefter Hacker diese Daten im Handumdrehen erfolgreich für eine Attacke verwenden kann.  
Eine Idee für ein sicheres Passwort ist, mehrere Wörter so sinnlos wie möglich miteinander zu verbinden – zum Beispiel «KaninchenBatterieHosenträgerBefestigungsvorschrift». Zwar sind alle diese Wörter in Wörterbüchern zu finden, in einer solchen Kombination benötigt ein Brute-Force Angreifer aber viel Zeit, um Ihr Passwort zu erraten. Ergänzt mit Zahlen und Sonderzeichen (zum Beispiel «Kaninchen85Batterie?Hosenträger-Befestigungsvorschrift») ergibt die Wort- und Zeichenfolge ein durchaus sicheres Passwort. Allerdings: verwenden Sie dieses Beispiel auf gar keinen Fall. Denn allein durch die Erwähnung in diesem Blog-Post wird es bald in einem Passwort-Crack-Wörterbuch auftauchen. Und obwohl man mit dieser Methode akzeptable Passörter erzeugen kann, würden wir sie nicht unbedingt empfehlen.
Die Merkmale eines guten Passwortes erreichen Sie am besten, indem Sie sich einen Satz mit Zahlen und Satzzeichen ausdenken, den Sie sich gut merken können. Mit den Anfangsbuchstaben wird dann das Passwort gebildet. Zum Beispiel: «Damalsim Jahre 2003, war mein Passwort noch 6 Zeichen lang – jetzt weiss ich es besser» wird zu «D,iJ2,wmPn6Zl-jwieb». Und schon haben wir ein gutes Passwort: es ist 19 Zeichen lang, enthält Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen und lässt sich gut erinnern!

Passwort-Check

Und jetzt kommt’s: Mit einem Passwort-Checker, zum Beispiel unter https://www.passwortcheck.ch, können Sie Ihr Passwort auf seinen Sicherheitsgrad überprüfen. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, dann testen Sie nicht Ihr echtes Passwort, sondern ein Äquivalent. Man kann nie wirklich wissen, ob der Passwort Checker nicht Passwörter sammelt und sie dann einem Passwort-Verzeichnis hinzufügt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Nie ein Passwort mehrmals verwenden
  • Mindestens 12 Zeichen lang
  • Ziffern, Gross- und Kleinbuchstaben sowie Sonderzeichen
  • Kein Wort einer bekannten Sprache oder bekannte Ausdrücke
  • Keine Tastaturfolgen wie «QWERT» oder «6789»
  • Passwort-Manager benutzen
  • Nie ein Passwort aufschreiben, sondern immer im Kopf behalten!

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