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Glasfaser zum Vierten: Zukunft der Glasfaser

In den ersten drei Teilen über Glasfaser sind wir auf die Anfänge, die Lichtberechnung und Anwendungen in der Praxis eingegangen. Nun gehen wir in diesem Teil auf die Zukunft der Glasfaser ein.

Keine smarte Anwendungen ohne Fibre-Optik-Technologie

Im vierten Teil unserer Glasfaser-Serie wagen wir einen Blick in die Zukunft der Internet-Anwendungen. Insbesondere stehen dabei smarte Anwendungen privater Anbieter, aber vor allem in Smart Cities im Zentrum. Hierzulande kennen wir solche erst aus Vorbildern der Projekte asiatischer Grossstädte wie Singapur oder Hangzhou. Selbstverständlich werden auch in der Schweiz grosse Bestrebungen in Sachen vernetzte Stadtdienste unternommen. Die meisten grossen Schweizer Städte, sowie einige kleinere Städte haben bereits Stadtnetze gebaut . Damit wurde die Grundlage für die digitale Gegenwart und Zukunft ihrer Einwohner und Firmen gelegt. Auch Swisscom und kleinere Glasfaser-Verbunde sind schweizweit dabei, die früheren Kupfer- durch Glasfaser-Infrastrukturen zu ersetzen. Schliesslich wohnen immer mehr Menschen in Städten und deren Agglomerationen.

Glasfaser – die Basis der Datenübertragung

Dabei geht die steigende Wirtschaftlichkeit einer Stadt oder Landes Hand in Hand mit mehr Dienstleistungen der Behörden und der privaten Wirtschaft. Der wirtschaftliche Erfolg ist überdies mit mehr Verkehr, mehr Informationsbedarf und in der Folge mit immer mehr Daten verbunden. Diese Daten werden über die entsprechenden Infrastrukturen über Kabel und/oder drahtlos übermittelt. Die Gretchenfrage dabei ist nun nicht, welche Übertragungsmethode diejenige der Zukunft sein wird. Vielmehr geht es darum, dass unterschiedliche Technologiewelten möglichst effizient miteinander verbunden werden müssen. Idealerweise mit gegenseitigem Nutzen zwischen Kommunikations- und Informationsanwendungen. Denn wenn auch hin und wieder zu hören ist, der neue Mobilfunkstandard 5G werde die Glasfaser ersetzen, so ist exakt das Gegenteil der Fall: die Verheissungen von 5G werden ohne entsprechende Glasfaservernetzung im Hintergrund nicht zu erfüllen sein. Erst die Glasfasertechnologie wird 5G sein volles Potenzial ermöglichen.

Glasfaser macht smart

Schliesslich müssen die riesigen Datenmengen, sollen sie nun von den öffentlichen Verwaltungen oder privaten Anbietern auf die Handys der Benutzer gelangen, vom einen zum anderen Ort gebracht und verarbeitet werden. Dabei müssen in Städten oftmals komplexe Verbindungswege zwischen mobiler und physischer Infrastruktur überwunden und verbunden werden. Das weltweit tätige Beratungshaus Deloitte spricht gar bei der Glasfaser-Technologie vom «Lebensnerv für 5G». Das gilt aber nicht nur für mobile Anwendungen, sondern auch für Services einer smarten Stadt wie vernetzte Gebäude und Produktionsstätten, das Internet der Dinge (IoT, Internet of Things), Verkehrswege, Informationsdienste (z.B. mit Digital Signage), Versorgung, öffentliches WLAN, Datenzentren, Blaulichtorganisationen etc. Bevor eine Stadt smart sein kann, muss sie definitiv richtig vernetzt sein.

Die grösste Herausforderung

Die grösste Herausforderung dürfte dabei die Komplexität der Verbindung von Kommunikations- und Informationswegen darstellen. Denn, wenn eine Anwendung flächendeckend eingesetzt wird, erzeugt sie riesige Datenmengen. Dasselbe betrifft auch Smart-Home-Applikationen, hochauflösende Streams und Games u. v. m. Sobald es auch hier mehr Anwender geben wird, steigt der Bedarf an Bandbreite auch bei Zugangswegen mit Glasfaser in die Häuser der Privatanwender enorm. Ohne entsprechende Verkabelung, kann es zu gravierenden Performance-Problemen kommen. Von «smart» könnte dann keine Rede sein.

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