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Mobiles Roaming: Diese Kostenfallen sollten Sie kennen

Auch in den Ferien ist das Handy stets dabei. Beim mobilen Roaming lauern jedoch einige Kostenfallen, die zu Hause für ein böses Aufwachen sorgen können.

Eine der wohl nützlichsten Funktionen des modernen Mobilfunks ist internationales Roaming. Wer im Ausland unterwegs ist, schätzt es, das Mobiltelefon wie zu Hause benutzen zu können. Wer dabei jedoch nicht genügend Vorsicht walten lässt, muss mit einer hohen Handy-Rechnung rechnen.

Was ist eigentlich Roaming?

Roaming, englisch für «herumwandern», bedeutet im Mobilfunk generell die Nutzung eines zu seinem Heimnetzes fremden Netzes. Der Begriff ist jedoch heute synonym mit der Verwendung eines Mobilfunknetzes im Ausland und zwar für Gespräche, SMS oder Daten.

Der in diesem Zusammenhang ebenfalls oft auftauchende Begriff «Handover» bedeutet den im Idealfall unbemerkten Wechsel einer Funkzelle während eines laufenden Gesprächs oder einer laufenden Datenverbindung.

Was so einfach tönt, ist in der Umsetzung hochkomplex. Grundsätzlich müssen sich die beiden involvierten Provider darüber einig sein, wie sie Roaming technisch und kommerziell handhaben. Ein Mobilfunkprovider benötigt also theoretisch Abkommen mit allen Providern aller Länder.

Zumindest war das in den Anfangstagen der Handynutzung so. Heutzutage gibt es dafür Wholesale-Roaming-Anbieter (IMSI-Sponsoren), die Angebote für interessierte Mobilfunkanbieter bündeln.

Ist Roaming immer noch so teuer?

Die Einführung des GSM (Global System for Mobile Communication) in den 1990er-Jahren ermöglichte Roaming erstmals im grossen Stil. Mobilfunk beinhaltete damals nur Gespräche und SMS.

Die Mobilfunkbetreiber haben sich zu Beginn kräftig bedient und Kundinnen und Kunden teilweise enorme Kosten auferlegt. 50 Franken für ein dreiminütiges Gespräch und ein paar SMS im fernen Ausland waren durchaus üblich. Manche Geschäfts- und Ferienreisende sahen sich zu Hause mit einer Mobilrechnung von über tausend Franken konfrontiert.

Mittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt. Mit der Einführung des «Roam Like at Home»-Gesetzes hat die Europäische Union Roaming-Gebühren in der EU sogar verboten. Für Schweizer Mobilfunkkundinnen und -kunden gilt das jedoch nicht. So müssen wir auch im EU-Ausland immer noch Roaming-Kosten berappen.

Welche Roaming-Kosten gibt es?

Grundsätzlich können in einem fremden Netz folgende Kosten anfallen:

  • abgehende und ankommende Anrufe pro Minute
  • abgehende und ankommende SMS pro Stück
  • Daten pro MB

Kosten entstehen also für so ziemlich alles. Was oft übersehen wird: Auch ankommende Anrufe kosten. Es lohnt sich daher, sich vor einer Reise über die Roaming-Kosten schlau zu machen.

Wenn Sie nicht nur einzelne und sehr kurze Gespräche führen möchten, lohnt es sich immer, sogenannte Roaming-Optionen («Pakete») zu kaufen. Alle Mobileanbieter bieten solche an. Für Daten (also Internet) ist das eigentlich unumgänglich, denn Daten-Roaming per MB ist enorm teuer. Da wird bereits eine kurze Google-Suche teuer.

In höherpreisigen Abos sind hingegen oft bereits eine gewisse Anzahl an Anrufen, SMS und Daten im Ausland inbegriffen. Es zahlt sich aus, die Konditionen des eigenen Abos zu überprüfen.

7 Tipps, um Roaming-Kosten zu vermeiden

Roaming ist praktisch und nützlich, kann jedoch unerwartete Kosten erzeugen. Wir geben Ihnen ein paar Tipps, um die Kosten im Griff zu behalten.

1 Roaming ausschalten

Das Roaming auszuschalten ist sicher die radikalste Lösung, dafür einfach, effizient und sicher. Schaltet man in seinem Smartphone Roaming ab, können überhaupt keine Koste entstehen. Das Mobilgerät wählt sich dadurch gar nicht erst in ein fremdes Mobilnetz ein. Das iPhone wird damit gewissermassen zum iPod oder Fotokamera. WLAN funktioniert jedoch weiterhin.

Mobiles Roaming: Person macht Handyfoto von südländischer Stadt
So entstehen garantiert keine Kosten: Roaming ausschalten und Handy als Kamera benützen

2 Wi-Fi Calling deaktivieren

Achtung bei aktiviertem Wi-Fi Calling: Ein Telefonanruf über Wi-Fi Calling funktioniert, wie wenn das Gespräch von zu Hause geführt würde. Unter Umständen kann das als teureres Auslandgespräch verrechnet werden. Deshalb ist es ratsam, Wi-Fi Calling im Ausland grundsätzlich zu deaktivieren.

3 Auf Voicemail verzichten

Ein Anruf auf die Voicemail-Box kann, wenn des dumm läuft, recht teuer werden. Die Krux liegt an der bedingten Umleitung bei besetzt, Nichtabnehmen oder Nichterreichbarkeit. Ein Anruf kann dann gleich dreimal kosten: als international eingehendes Gespräch (ankommende Anrufe kosten), als international ausgehendes Gespräch in die Voicemail-Box und dann nochmals beim Abhören. Dafür fallen jeweils Roaming-Gebühren an. Günstiger ist es, im Ausland auf Voicemail zu verzichten oder in Ausnahmefällen sogar eine permanente Umleitung zur Voicemail-Box einzurichten.

4 Abo mit inbegriffenem Datenvolumen im Ausland wählen

Für Personen, die sich viel im Ausland aufhalten, kann ein Mobile Abo mit inbegriffenem Datenvolumen im Ausland vorteilhaft sein. Für den Normalverbraucher lohen sich solche hochpreisigen Abos jedoch meistens nicht. Da ist es günstiger, für die Reise ein entsprechendes Roaming-Paket zu erwerben.

5 Roaming-Datenpaket erwerben

Falls das Mobile-Abo keine Freimengen für das Aufenthaltsland enthält oder dieses aufgebraucht ist, lohnt es sich, ein Datenpaket für das Reiseland zu erwerben. Vermeiden Sie, Daten per MB nach Verbrauch zu bezahlen. Denn sonst wird es richtig teuer.

Mobiles Roaming: WLAN nutzen - Frau mit Handy im Café
So lassen sich sehr viele mobile Daten sparen: einfach im Café das WLAN nutzen

6 WLAN nutzen und Daten sparen

Im Zeitalter von weit verfügbarem schnellen 4G oder 5G ist es vielen nicht mehr so bewusst: Das Verwenden von WLAN spart sehr viel mobile Daten und kann den Datenverbrauch auf einen Bruchteil reduzieren.

7 Mobile Daten für unwichtige Apps sperren

Am besten sperrt man vor den Ferien auf dem Smartphone mobile Daten für alle Apps und gibt sie danach nur für jene Apps frei, die man wirklich benötigt. Auch Software-Updates können schnell einmal ein paar GB ausmachen und damit leicht ein durchschnittliches Datenpaket aufbrauchen.

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