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Das grünste Rechenzentrum der Schweiz heisst RZO

Das Rechenzentrum Ostschweiz RZO ist wie iWay eine Tochterfirma der St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke. Die beiden Unternehmen verbindet seit drei Jahren eine enge Partnerschaft.

Energiemanagement im RZO

Das im Mai 2018 eröffnete RZO im appenzellischen Gais gehört zu den technologisch am weitesten fortgeschrittenen Rechenzentren der Schweiz. Dies betrifft gleich mehrere Aspekte. Einerseits erreicht es einen extrem tiefen Energieeffizienzwert (Power Usage Effectiveness, PUE) von 1.15. Dies wird möglich dank eines ausgeklügelten Energiemanagements. Die Kühlgeräte werden mit Luft über Öffnungen in der Fassade gekühlt, welche sie über Wärmetauscher führen. Bei warmem Wetter wird diese Luft mit Regen- oder Grundwasser abgekühlt. Andererseits setzt man bei der unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) nicht auf Batterie-, sondern auf dynamisch betriebene Flywheels. Diese beanspruchen dank eines nahezu widerstandlosen Lagers nur zwei Prozent des gesamten Stromverbrauchs anstatt der üblichen fünf bis zehn Prozent.

Hochmoderne Kühlgeräte

Nicht nur energieeffizient, sondern auch grün

«Wir sind nicht nur sehr energieeffizient, sondern auch grün», sagt dazu RZO-CEO Christoph Baumgärtner. «Die Abwärme des Rechenzentrums wird zum Heizen verwendet und darüber hinaus von einer benachbarten Berg-Käserei genutzt.» Grün ist das Werk deshalb, weil es an der ganzen Gebäudehülle, also an allen Fassaden und auf dem Dach, mit einer flächendeckenden Photovoltaikanlage versehen ist. Diese liefert dem Rechenzentrum jährlich rund 230’000 Kilowattstunden Strom. Diese Solarenergie und die 1’500’000 kWh der genutzten Abwärme, übersteigt die Energie, die es für den Betrieb benötigt, bei weitem.

Hochverfügbarkeit dank «Tier IV»-Zertifizierung

Eine weitere Besonderheit ist die enorm hohe Verfügbarkeit, welche RZO seinen Kunden garantiert. Sie entspricht mit ihren 99,998% der Stufe IV, der höchsten Zertifizierung überhaupt, welche das Uptime Institut für den weltweit gültigen Industriestandard vergibt. «Egal ob Strom, unterbrechungsfreie Stromversorgung, Kühlung oder Internetanbindung, beim RZO sind sämtliche Systeme fehlerredundant ausgeführt», sagt Baumgärtner. «So wird zum Beispiel jedes einzelne Rack über zwei getrennte Stromkreise von den eigenen Trafoanlagen versorgt.» Dass auch das Sicherheitskonzept höchste Standards erfüllt, versteht sich von selbst. Doch weshalb braucht es ein so hochgerüstetes Rechenzentrum? Wer hat denn in der Ostschweiz Bedarf für einen Standard, den in der Schweiz insgesamt nur gerade mal vier Betriebe erfüllen?

RZO-CEO Christoph Baumgärtner

Strategischer Standort Ostschweiz

Baumgärtner klärt auf: «Es gibt Unternehmen und Branchen, welche ihre Rechenzentren nicht nur redundant, sondern über eine geografische Distanz betreiben wollen oder wie beispielsweise Banken aus regulatorischen Gründen sogar müssen.» Solche Unternehmen oder deren Zulieferer wie beispielsweise der Banken-IT-Dienstleister Inventx finden gemäss Baumgärtner im RZO einen Partner, der dank seiner Georedundanz die gängigen Rechenzentrumsstandorte im Grossraum Zürich ideal ergänzt. «Nicht umsonst spricht Inventx durch die Inbetriebnahme seiner Dienste in Gais von einem Quantensprung». Denn das Unternehmen könne jetzt seinen Bankenkunden zwei neue, noch höhere Service Level Agreements anbieten.

Darüber hinaus werde das RZO auch für kleine und mittelständische Unternehmen immer interessanter. «Viele Unternehmen in der Ostschweiz haben lange mit der Auslagerung ihrer IT gezögert oder sind mangels Angeboten in der Ostschweiz zu Zürcher Anbietern ausgewichen. Von dieser Klientel spüren wir ein immer grösseres Interesse an unseren Angeboten», so der RZO-Chef. Diese würden nun vermehrt direkt oder indirekt via IT-Partner ihre IT ins RZO auslagern.

Partnerschaft zwischen iWay und RZO

Eine dieser Firmen, welche ihren Kunden Services aus dem RZO anbieten, ist iWay. Denn mit dem Standort Gais verfügt iWay neben Zürich über ein zweites Rechenzentrum, das dank seiner örtlichen Distanz zu Zürich ein georedundantes Angebot erlaubt und damit die Daten in der Schweiz speichern kann. iWay ist aber nicht nur Kunde des RZO, sondern auch Lieferant. So bezieht das RZO von iWay die Internetanbindung aber auch Teile der IT wie etwa das Hosting der RZO-Webseite, des Kundenportals und des ERP-Systems (Enterprise Resource Planning) zur Planung und Steuerung des Unternehmens. «iWay und das RZO verbindet ein vertrauensvolles wechselseitiges Kunden-Lieferanten-Verhältnis. Alle par Wochen kommt ein Kollege von iWay vorbei, um ein neues Gerät einzuschrauben», so die anschauliche Schilderung der Partnerschaft der beiden Schwesterfirmen.

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