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Safer Internet Day

Seit 2004 findet jährlich im Februar der internationale Safer Internet Day (SID) statt. Das Motto: «Gemeinsam für ein besseres Internet». Der Aktionstag geht auf das 1999 von der Europäischen Kommission gestartete Safer Internet Programm zurück. Das Schweizer Komitee übernimmt die Nationale Plattform Jugend und Medien, eine Dienstleistung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (Sektion Kinder- und Jugendfragen). Im Auftrag des Bundesrates sollen Kinder und Jugendliche dabei unterstützt werden, digitale Medien sicher und verantwortungsbewusst zu nutzen. Dazu werden auf dem Gebiet des aufsichtsrechtlichen Schutzes sowie im Bildungsbereich die Medienkompetenz gefördert und Informationen für Eltern und Fachkräfte, die mit jungen Menschen arbeiten, bereitgestellt. Die Themen reichen von Fake News über Cybermobbing und Online-Sucht bis hin zu Sexualität, Pornografie, Sicherheit und Datenschutz. 

Dass die nationale Ausstrahlung des Schweizer SID eher bescheiden ist, mag mit der eher unterstützenden Funktion des Komitees zusammenhängen – schliesslich obliegt es den Kantonen und lokalen Organisationen, die einzelnen Aktivitäten über den Aktionstag hinaus umzusetzen. Der Safer Internet Day stellt aber eine gute Gelegenheit dar, die Problematik in Erinnerung zu rufen und Kinder und Jugendliche, Betreuungs- und Lehrpersonen und die Gesellschaft als Ganzes eines sichereren Umgangs mit dem Internet zu befähigen. Aus diesem Grund folgen hier ein paar nützliche Tipps zum Thema.

Kindersicherung und Filterlisten aktivieren

Bei den FritzBox-Routern lässt sich eine Kindersicherung einrichten und so das Netz für Kinder sicherer machen. Wie das geht, wird in diesem Wiki-Artikel in der iWay Knowledgebase beschrieben.

WLAN Gästezugang einrichten

Es empfiehlt sich für Gäste einen speziellen WLAN-Zugang einzurichten. So muss man sein Passwort nicht bekanntgeben, und der Gästezugang kann eingeschränkt werden. Wie das geht, steht ebenfalls in unsrer Knowledgebase: Fritzbox WLAN-Zugang für Gäste einrichten.

Sichere Passworte verwenden

Ein sicheres und geschütztes Passwort ist das A und O für die Internet-Sicherheit. Vielfach gelingt es Cyberkriminellen, in den Besitz von Zugangsdaten zu kommen (mehr dazu weiter unten) oder Passworte zu hacken. Deshalb unbedingt für jedes Konto ein anderes, sicheres Passwort verwenden. Wie man ein sicheres Passwort erstellt und weshalb ein Passwort Manager empfehlenswert ist, erfahren Sie in unseren  Blogartikel Wie erstelle ich ein sicheres Passwort und Ein einziges Passwort für alle Logins dank Passwort-Manager.

Auf der Hut vor Phishing sein

Unter Phishing versteht man Versuche, über gefälschte Webseiten, E-Mails oder Kurznachrichten an persönliche Daten der Nutzer zu gelangen. Phishing-Angriffe werden bei Cyber-Kriminellen immer beliebter, da sie mit relativ wenig Aufwand grosse Schäden verursachen können. Die List ist deshalb so erfolgversprechend, weil dabei die Schwachstelle Mensch ins Visier genommen wird (Stichwort: Social Engineering). Angriffsziele sind sowohl Unternehmen, als auch für Private. Tatsächlich ist Phishing ist die am häufigsten benutzte Methode unter den Cyber-Angriffen.

Um nicht das Opfer von Phishing zu werden, empfiehlt sich, vor allem gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Einfache Merkhilfe: Was zu gut ist, um wahr zu sein ist, ist auch nicht wahr! Grundsätzlich ist E-Mails, die man unaufgefordert bekommt und die zu einer Aktion auffordern, zu misstrauen. Auch wenn die E-Mail oder Textnachricht scheinbar vom besten Freund stammt. Oft erkennt man Phishing-Nachrichten daran, dass sie in einer Fremdsprache oder in schlechtem Deutsch verfasst sind. Aber Achtung: die Gauner werden immer raffinierter und senden mittlerweile perfekt gefälschte Nachrichten, die z.B. scheinbar von einem Kurierdienst oder Finanzinstitut stammen. Deshalb gilt: Auf keinen Fall bei unaufgefordert erhaltener, auch sehr offiziell aussehender Post auf einen Link klicken und schon gar nicht in eine Webseite einloggen, selbst wenn sie noch so echt aussieht. 

Um zum Schluss noch dies

Eltern sollten sich unbedingt mit ihren Kindern über das Thema unterhalten. Es geht um ein erzieherisches Thema, das bei Kindern traumatische Erfahrungen auslösen kann und das nicht allein den Schulen überlassen werden darf. Microsoft hat anlässlich des letztjährigen SID einen lesenswerten Artikel veröffentlicht, der als Leitfaden für ein Gespräch innerhalb der Familie hilfreich ist. Weiter gibt die Kantonspolizei Zürich unter www.cybercrimepolice.ch wertvolle Informationen über aktuelle Betrugsmaschen. Schliesslich stellt die eingangs erwähnte Plattform Jugend und Medien viel Wissenswertes zu allen Themenbereichen rund um Internetsicherheit und Jugend unter folgendem Link zur Verfügung: https://www.jugendundmedien.ch/themen.html

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