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Stadtnetz im Fokus – Bern

In unserer Blog-Serie zu den Schweizer Glasfaser-Stadtnetzen stellen wir in lockerer Folge unsere Schweizer Städtepartner vor. Bereits porträtiert wurden Winterthur oder St. Gallen. Diesmal werfen wir einen Blick in Richtung Westen nach Bern.

Gut zehn Jahre nach dem Durchbruch des Internets bei einem grossen Teil der Schweizer Bevölkerung fasste 2009 der Berner Stadtrat einstimmig den Beschluss für den Bau eines Glasfasernetzes durch den lokalen Energieversorger ewb. ewb (Abk. Energie Wasser Bern) versorgte die Berner Privathaushalte und Firmen ursprünglich mit Strom, Gas und Wasser. Die Internetzugänge erfolgten bei Privatkunden historisch bedingt mehrheitlich durch Swisscom auf den Kupferdrähten mit ISDN-Technologie des Telefonanschlusses. Lediglich anspruchsvolle Firmenkunden verfügten über «dicke Schläuche», um primär ihre Firmenstandorte für den Datentransport zu verbinden und einen leistungsfähigen Anschluss ans Internet zu haben. Diesen «Backbone» baute und betrieb ewb.

Kupferkabel kommen an Grenzen

Mit dem stetig zunehmenden Datenvolumen wurde der Wechsel bei der Internet-Grundversorgung unausweichlich. Getrieben wurde das Datenvolumen u. a. durch bessere Rechnerleistung, Streaming, Internet-TV-Services, Video-Telefonie, Mobilgeräte mit immer höherer Auflösung, E-Commerce und Gaming. Wie für die meisten grösseren Schweizer Städte war auch in Bern die Zeit reif für die Lichtwellentechnologie auf Glasfaser. Die «Faser bis ins Heim» (FTTH) sollte den Kupferanschluss in seine wohlverdiente Rente gehen lassen dürfen. Denn wie wir in unserem Blog Post «Lichtbrechung und Totalreflektion» zeigen: Glas «kann» datenmässig einfach mehr als Kupfer.

Gestern, heute, morgen

Die Stadtregierung war sinnvollerweise der Meinung, dass ewb als Strom-, Gas- und Wassergrundversorger mit seinen bestehenden Trassen und der Erfahrung im Bau von Versorgungsnetzen dafür die Verantwortung übernehmen und den Einwohnern ein eigenes Angebot anbieten können soll. «ewb gehört schliesslich der Stadt, aber gleichzeitig wollen wir im Sinne eines offenen Netzes den Endverbrauchern die freie Wahl lassen», sagt Andreas Müller, Product Manager Telecom, der bei ewb für den Wiederverkauf der Produkte von Service-Anbietern des eigenen Netzes zuständig ist. «Dass ewb auch eigenes Internet und Produkte von Partnern anbietet, ist für die Kunden gut, denn sie haben freie Wahl und können alles aus einer Hand bekommen.» Anfang 2021 verfügen nun 85 Prozent der Häuser in der Stadt Bern über einen Glasfaseranschluss, Ende 2021 sollen es gut 90 Prozent sein. «Es gab teilweise Verzögerungen wegen Baueinsprachen, den Herausforderungen des Leitungsbaus in der Berner Altstadt und nicht zuletzt wegen Corona.» Die Kunden seien vorsichtig gewesen wegen der Pandemie und hätten teilweise vorläufig die Installation auf später verschoben. Per Ende 2022 soll aber der Ausbau vollendet sein.

Bedeutung der Service-Partner

Der Berner Energieversorger hat also ein eigenes Angebot und solche von Serviceprovidern, so auch von iWay. Doch welche Chancen hat iWay auf dem Berner Netz eigentlich? Um es kurz zu machen: «iWay hat Potenzial in Bern», sagt Müller. «Denn im Sinne der freien Wahl für die Bernerinnen und Berner ist ewb interessiert daran, auch Kundinnen und Kunden zu bedienen, die den lokalen Charakter von uns und kleineren Partnern schätzen.» Vermehrt würden nämlich Kunden den persönlichen Support mit direkten Ansprechpartnern auf Augenhöhe bevorzugen. «Kleinere Service Provider haben aufgrund ihrer überschaubaren Grösse mehr Handlungsspielraum und sind stark lösungsorientiert.» Deshalb kann man auch auf dem Netz neben den grossen auch unter 8 kleineren Anbietern wählen. «Es ist bei den Endkunden auch angekommen, dass iWay ein bevorzugter Partner ist, wenn ein Haus erschlossen werden soll.» Auch für kleine und mittlere Unternehmen des lokalen Gewerbes habe iWay sehr gute, massgeschneiderte Angebote wie etwa bei Internet-Telefonie als beliebte Alternative zu den Marktführern.

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