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So sieht die TV-Nutzung in der Schweiz aus

Selbst wenn Streaming-Dienste das traditionelle Fernsehen bedrängen, beherrschen die Sender der SRG sowie die zahlreichen Schweizer und ausländischen TV-Stationen nach wie vor die herkömmliche TV-Nutzung des Flimmerkastens.

TV-Schauen, ob in Echtzeit oder zeitversetzt, ist nach wie vor äusserst beliebt. In der Schweiz heissen die Top 3 der Sender – wen wundert’s? – SRF 1. SRF zwei und SRF info. Sie können gemäss der Marktforschungsfirma Mediapulse in der Deutschschweiz zusammen 28 Prozent Marktanteil für sich verbuchen. Die restlichen Schweizer (Privat-) TV-Sender hingegen kommen alle zusammengezählt gerade mal auf 12 Prozent. Am meisten schauen hingegen Menschen in der Deutschschweiz ausländische Sender. Sie machen zusammengerechnet 60 Prozent des Marktes aus. In der italienisch- und französischsprachigen Schweiz sind die Anteile der Sender aus dem benachbarten Ausland mit 68 und 69 Prozent sogar noch höher.

Deutsche Sender nur in der Summe bedeutend

Schaut man sich die Marktanteile aller Sender genauer an, so zeigt sich ein differenzierteres Bild. Mediapulse dröselt nämlich seit Kurzem die gesamte TV-Nutzung minutiös auf. Demnach können im ersten Halbjahr 2021 in der Deutschschweiz ZDF und ARD mit 6,4 und 5,7 Prozent nicht mal annähernd SRF 1 und SRF zwei mit 19,6 und 10,3 Prozent das Wasser reichen. Die deutschen Privatsender RTL, VOX und SAT 1 kommen gerade mal auf 4,7, 3,1 und 2,9 Prozent, dicht gefolgt von SRF info mit 2,2 Prozent. Der stärkste Schweizer Privatsender ist denn auch ein überregionaler. 3+ schafft es (nach ProSieben mit 1,9 Prozent) immerhin auf Platz 10. Der regionale Sender Tele Züri ist mit 1 Prozent Marktanteil immerhin gleichauf wie 3sat, aber nur leicht besser als Plus 8. Der Schweizer Sender gehört allerdings zur ProsiebenSat1 Media und damit einer in Deutschland ansässigen Gruppe.

Konsolidierung bei den Kleinen

Dieser harte Verdrängungsmarkt dürfte auch der Grund sein für die Konsolidierung bei den Schweizer Regionalfernsehsendern. Tele Züri gehört nämlich wie Tele Bärn, Tele M1, Tele 1, TVO, TV24, TV25, S1, 3+, 4+, 5+, 6+, 7+ und Nick Schweiz sowie 9 Privatradios, diversen Lokal- und Regionalzeitungen und Onlineportalen für Rubrikeninserate (Arbeitsstellen, Wohnungen) zur CH-Media Gruppe, einem Joint Venture der NZZ-Mediengruppe und AZ Medien. Damit sind die kleinen Sender in der Lage, die einzige Einnahmequelle Werbung schweizweit zu distribuieren und so mit den ausländischen Sendern mithalten zu können.

TV nach wie vor viel weiter verbreitet als Streaming

Zum Thema Verdrängungskampf sei am Rande noch erwähnt, dass Streaming-Angebote zwar gross im Kommen sind, jedoch längst nicht die Reichweiten des Fernsehens erreichen. Der neueste Quartalsbericht von Mediapulse zur TV-Nutzung vom 3. November 2021 zeigt nämlich, dass TV auf Grossbildschirm und Handy pro Tag doppelt so viele Zuschauer erreicht wie YouTube und sechsmal so viel wie Netflix. Die Führungsposition muss das Fernsehen aber nur in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen an YouTube abtreten.

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