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Webseite gratis erstellen – geht das überhaupt?

Kaum ein Unternehmen kommt heute darum herum, in irgendeiner Form im Internet präsent zu sein. Selbstverständlich können Einzelunternehmer wie z. B. ein Friseursalon oder ein selbstständiger Schreiner allein von ihrer Stammkundschaft und der guten alten Mund-zu-Mund-Propaganda leben. Manchmal genügt wirklich ein Eintrag im Online-Telefonbuch oder auf Branchen-Seiten oder eine Facebook-Seite, um gefunden zu werden. Das sind aber eher Ausnahmen. Für die meisten Geschäftstätigkeiten ist es jedoch Standard, mit einer eigenen Webseite seine Firma und Angebote im Web zu präsentieren.

Webseite selbst erstellen

Gerade kleinere Unternehmen haben jedoch selten wirklich Zeit und Musse, sich im Detail mit der Erstellung einer Webseite auseinanderzusetzen. Daher übergeben sie diese Aufgabe an eine Agentur oder in die Hände von Branchenverbänden.

Im Zuge des Generationenwechsels und dem gewohnten Umgang mit dem Internet entwickeln mittlerweile jedoch auch junge Unternehmer wie z. B. ein selbstständiger Maler oder Physiotherapeutin ein entsprechendes Flair. Dafür gibt es viele auf Open-Source basierende Gratis-Systeme für die Erstellung einer eigenen Webseite. Zu diesen sogenannten Content-Management-Systeme (CMS) gehören altbekannte Namen wie Typo3, WordPress oder das etwas «jüngere» Joomla.

Webseiten sind nur auf den ersten Blick gratis

Es gibt auch Hersteller wie Wix und Jimdo, die vermeintliche Gratislösungen für CMS inklusive Speicherplatz und mehr anbieten. Deren Geschäftsmodell beruht indes nicht auf der Idee des freien Quellcodes, an dem enthusiastische Entwickler mit altruistischen Motiven gemeinsam tüfteln. Sie locken vielmehr mit einer kostenlosen Basisversion mit dem Ziel, ihre Kunden mit der Zeit auf eine umfassendere Bezahlversion hieven zu können. Besonders verlockend sind die vielen bereits vorhandenen Gestaltungsvarianten für die unterschiedlichsten Berufe und Branchen. Hinzu kommt, dass bei solchen Angeboten oft auch der Serverplatz, also der benötigte Platz für die Daten zur Veröffentlichung der Inhalte, «gratis» ist. Somit lässt sich die Webseite quasi per Knopfdruck ins World Wide Web stellen.

Der Preis für eine „gratis“ Webseite

Bei all der scheinbaren Gratiskultur muss man sich bewusst sein, dass man um Kosten kaum herum kommt. So gibt man meistens mit dem Akzeptieren der allgemeinen Geschäftsbedingungen auch die Hoheit über seine eigenen Daten aus der Hand. Die Anbieter können dann zum Beispiel Datenspuren von Besucher der Webseite sammeln und für Marketingzwecke weiterverwenden oder gar an Werbetreibende verkaufen. Hinzu kommt, dass die Daten in der Regel nicht in der Schweiz, sondern irgendwo verteilt auf der Welt gespeichert werden. Des Weiteren sind zwar bei diesem «Freemium»-Modell die Basisfunktionen kostenlos, jedoch muss man aber bei wachsenden Anforderungen für Zusatzfunktionen bezahlen. Das kann vor allem dann ärgerlich sein, wenn man wie bei Wix im Nachhinein nicht mehr auf ein anderes Template umstellen kann.

Webhosting auf Schweizer Server

Man sollte sich deshalb immer gut überlegen, ob man nicht vielleicht doch lieber für ein paar Franken monatlich seine Webseite auf einem Schweizer Server betreiben will. Bei iWay beispielsweise umfasst das Economy-Angebot 10 GB Speicherplatz, 5 Mailboxen à 5 GB und eine MySQL-Datenbank (1 GB) für 6 Franken im Monat – E-Mail-Support inklusive. Es versteht sich von selbst, dass es mit Webhosting bei iWay bei einem allfälligen Problem deutlich angenehmer sein dürfte, anzurufen als sich auf der Anbieter-Webseite durch Dutzende Hilfethemen hindurchzuarbeiten.

Erst informieren dann erstellen

Die Services von Gratis-Anbietern nutzen vermehrt auch findige Geschäftsleute, um ahnungslose Kunden über den Tisch zu ziehen. Es empfiehlt sich deshalb, bei der Auslagerung der Gestaltung einer Webseite sich gut über die Art und Weise der Bereitstellung zu informieren. Es macht nämlich keinen Sinn, einer Agentur Tausende von Franken dafür zu bezahlen, dass deren Lehrling per Mausklick mit sehr wenig Zeitaufwand eine Webseite auf einem ausländischen Server erstellt. Da kann es durchaus Sinn machen, sich selbst kurz mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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