Warenkorb
×
Der Warenkorb ist leer.
einmalig monatlich
{{position.qty}} {{position.title}} {{position.total_fix|price_ndash}} leihweise geschenkt {{position.total_rec|price_ndash}}

Total CHF {{$store.getters.total_price_fix|price_ndash}} {{$store.getters.total_price_rec|price_ndash}}

Jetzt bestellen
Warenkorb leeren Warenkorb bearbeiten

Wie schütze ich meine Daten vor Cyberangriffen?

Blog| 8. November 2022 | Lesezeit: 4 Minuten

Cyberangriffe betreffen Privatpersonen genauso wie Unternehmen. Mit Vorsicht, sicheren Passwörtern, regelmässigen Updates und Back-ups & Co. schützen Sie Ihre Daten vor Cyberangriffen.

Datenklau, Hackerangriffe und Betrügereien über das Internet betreffen nicht nur Unternehmen, sondern immer öfter auch Privatpersonen. Deshalb ist es ratsam, sich auch als Privatperson mit Cybersecurity zu befassen. Mit Wachsamkeit, gesundem Menschenverstand und ein paar Verhaltensmassnahmen kann man sich nämlich gut vor Cyberangriffen schützen.

So schützen Sie sich vor Cyberangriffen

  • besonders starkes Passwort fürs E-Mail-Konto verwenden
  • E-Mails vorsichtig öffnen und prüfen
  • für jeden Zugang ein einzelnes starkes Passwort verwenden
  • Passwort-Manager nutzen
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen
  • Betriebssystem- und Browser-Updates durchführen
  • Regelmässige Back-ups durchführen
  • öffentliche WiFi-Hotspots meiden
  • das WLAN zu Hause schützen

Der häufigste Angriffspunkt: E-Mail

Sowohl bei Unternehmen als auch bei Privaten ist E-Mail der Angriffspunkt Nummer Eins. Deshalb muss zuallererst das Passwort für ein E-Mail-Konto besonders stark sein. Für viele von uns war E-Mail der erste Schritt ins Internet, und manche haben ihr Passwort seither nie geändert.

Ein gehacktes E-Mail-Konto exponiert jedoch nicht nur private Daten und Unterhaltungen. E-Mail dient für viele Internetdienste als das Mittel der Identifikation und auch als Kommunikationskanal, um Passwörter anderer Dienste zurückzusetzten. Ist also ein E-Mail-Konto einmal gehackt, kann der Angreifer auch das Passwort für andere Dienste spielend leicht ändern.

Angriffspunkt E-Mail: Bild von einem Posteingang
E-Mail ist der Angriffspunkt Nummer Eins, daher sollten Passwörter für E-Mail-Konten besonders stark sein.

Phishing, Malware und Scam

Bei jedem E-Mail, das zu einer Handlung auffordert, sollten Sie sehr misstrauisch sein, auch wenn Ihnen der Absender scheinbar bekannt ist. Mit sogenannten Phishing-Mails versuchen Angreifer uns dazu zu bringen, auf einen Link zu klicken und Daten preiszugeben oder gefährliche Software (Malware) herunterzuladen und so unseren Computer zu infizieren.

Phishing-E-Mails zu erkennen, ist nicht immer ganz einfach. Wenn Sie sich jedoch routinemässig mindestens an folgende Regeln halten, sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Nehmen Sie sich Zeit für den 3-Sekunden-Sicherheits-Check: Absender, Betreff und Anhang vor dem Anklicken prüfen
  • Öffnen Sie niemals Links oder Anhänge unbekannter oder verdächtiger Absender
  • Antworten Sie nicht auf E-Mails, in denen Sie zur Kontaktaufnahme oder der Preisgabe persönlicher Daten aufgefordert werden. Im Zweifelsfall können Sie beim (vorgeblichen echten) Absender nachfragen

Starke Passwörter für jeden einzelnen Zugang

Ein sicheres Passwort ist das A und O für den Zugang zu fast allen Diensten im Internet. Sichere Passwörter sind vor allem lang (am besten 16 oder mehr Zeichen) und bestehen aus zufälligen Zeichen.

Passwörter wie 123456, Passwort oder Passw0rt sind hingegen in Sekundenschnelle geknackt. Das gilt auch für solche, die Namen oder Wörter aus irgendeiner Sprache enthalten.

Zudem sollten Sie jedes Passwort nur einmal verwenden. Denn wird eine Website gehackt, können Ihre Anmeldedaten in die Hände von Betrügern geraten.

Passwortmanager

Sichere Passwörter lassen sich leider schwierig zu merken. Sie aufzuschreiben oder gar in einem Dokument festzuhalten, ist jedoch keine gute Idee.

Passwort-Manager nehmen Ihnen diese Arbeit ab. Sie erstellen für jeden Zugang ein eigenes, sicheres Passwort und speichern dieses ab. Damit müssen Sie sich nur ein einziges Passwort merken, nämlich jenes für den Passwort-Manager. Selbstverständlich muss dieses Passwort besonders sicher sein.

Passwort-Manager: Bild von 1Password
Passwort-Manager erstellen für jeden Zugang ein eigenes, sicheres Passwort und speichern dieses ab.

Zwei-Faktor-Authentifizierung verwenden

Mittlerweile bieten viele Online-Dienste Verfahren an, mit denen man sich zusätzlich zum Passwort identifizieren kann.

Die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung ist eine weitere Sicherheitsmassnahme zum Schutz von Benutzerkonten. Zusätzlich zum Passwort müssen Sie dabei bei der Anmeldung einen Schlüssel für eine extra Sicherheitskomponente eingeben – zum Beispiel einen PIN-Code. Der zweite Faktor wird oft per SMS oder mit Hilfe einer speziellen App übermittelt.

Bei allen Diensten, die eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten, sollten Sie diese auch nutzen.

Betriebssystem- und Browser-Updates durchführen

Sicherheitslücken in Betriebssystemen und Applikationen, speziell Internet-Browsern, sind eine weitere ernstzunehmende Gefahr. Denn neben E-Mail sind Browser nicht nur das Mittel, ins Internet zu kommen, sondern auch das Einfallstor für Hacker schlechthin.

Deshalb immer Betriebssysteme (Windows, MacOS, iOS, Android, Linux) und Internet-Browser auf dem neuesten Stand halten und speziell Sicherheitsupdates immer sofort installieren. Alle modernen Betriebssysteme bieten die Möglichkeit, Sicherheitsupdates automatisch zu installieren. Diese Einstellung sollten Sie unbedingt beibehalten.

Wichtig: Auch Router und Firewalls sollten immer auf dem aktuellen Softwarestand sein.

Regelmässige Back-ups durchführen

Mit Back-ups, also Datensicherung auf einer externen Festplatte oder in der Cloud, hat man immer eine Kopie der wichtigen Daten zur Hand. Backups sollten deshalb häufig und regelmässig gemacht werden. Es empfiehlt sich, diese mit einem sicheren Passwort zu verschlüsseln, damit das Backup nicht in falsche Hände gerät.

Backups helfen nicht nur, wenn der Computer kaputt ist oder verloren geht, sondern auch bei Ransomware-Angriffen. Dabei dringen Hacker auf Geräte oder in Netzwerke ein und verschlüsseln alle Daten. Erst durch Erpressen eines Lösegelds geben die Hacker, wenn überhaupt, die Daten wieder frei. Ist kein Back-up vorhanden, sind die Daten in so einem Fall weg.

Vorsicht bei öffentlichen WiFi-Hotspots

Auch bei der Verwendung von öffentlichen oder unbekannten drahtlosen Netzen (WLAN) ist immer Vorsicht geboten. Offene Hotspots (also ein Netz ohne Verschlüsselung) sollte man generell meiden. Sie erkennen diese daran, dass für die Nutzung kein Passwort nötig ist. Der ganze Datenverkehr kann bei solchen WLAN problemlos abgehört werden.

Ist man unterwegs, sollte ausserdem immer die Firewall des Computers aktiviert sein.

Das WLAN zu Hause schützen

Selbstverständlich muss auch das WLAN zu Hause geschützt sein. Man sollte also bei jedem WLAN-Router oder Access Point immer die Verschlüsselung aktivieren und dabei immer den neuesten und stärksten Standard wählen. Nach Möglichkeit WPA3, mindestens aber WPA2.

Zurück zur Übersicht