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5 Faktoren, die Ihre WLAN-Geschwindigkeit beeinträchtigen

Sie kennen es sicher auch: Während Ihr WLAN an manchen Tagen einwandfrei und blitzschnell läuft, gibt es an anderen Tagen nur Probleme. Plötzlich laufen Downloads nur im Schneckentempo. Die Verbindung bricht ständig ab. Oder das gewünschte Netz ist gar nicht erst zu finden! Woran das liegt? Wir verraten es Ihnen: Hier sind die 5 häufigsten Faktoren, die Ihre WLAN-Geschwindigkeit beeinträchtigen.

Faktor 1: Ihre WLAN-Frequenz

Für die Übermittlung des WLAN-Signals stehen Ihnen zwei Frequenzbänder bei 2.4 und 5 Gigahertz (GHz) zur Verfügung. Das 5-GHz-Frequenzband ist heute am gebräuchlichsten.

Beide Frequenzen muss man sich wie zwei Autobahnen vorstellen. Sie werden besonders im «Feierabendverkehr» frequentiert, also dann, wenn die meisten Leute zu Hause sind und drahtlos im Netz surfen.

Je mehr Router dieselbe Frequenz (bzw. Kanal) verwenden, desto langsamer wird die WLAN-Geschwindigkeit. Im 5-GHz-Band stehen dabei viel mehr und breitere Kanäle zur Verfügung als im 2.4-GHz-Band. Deshalb ist die Geschwindigkeit auf 5 GHz höher als auf 2.4 GHz. Dafür ist die Reichweite bei 2.4 GHz etwas grösser, da tiefere Frequenzen besser durch Mauern und andere Hindernisse dringen. 

Im 2.4 GHz-Band funken zudem häufig auch noch Babyphones, Walkie-Talkies und andere Geräte, die zusätzlich stören. Deshalb ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Stärke des WLAN-Signals die Belegung dieser 2.4 GHz-Frequenzen durch Ihre Nachbarn. Normalerweise wählt Ihr Router automatisch den besten Kanal aus. Dennoch kann es vorkommen, dass Ihr Nachbar bereits auf demselben Kanal surft.

Tipp: Läuft Ihr WLAN instabil, zu langsam oder funken Ihnen die Nachbarn dazwischen, sollten Sie auf 5 GHz umsteigen. Belassen Sie dazu die Einstellung Ihres Routers am besten auf «Auto».

WLAN-Frequenzen
Zur Übermittlung des WLAN-Signals gibt es zwei Frequenzbänder: 2.4 und 5 Gigahertz. Die WLAN-Geschwindigkeit auf 5 GHz höher als auf 2.4 GHz.

Faktor 2: Grosse Entfernung zum WLAN-Router

Ein WLAN-Signal ist nur bis zu einer bestimmten Entfernung nutzbar. Je weiter Sie sich mit Ihrem Gerät vom Router entfernen, desto schwächer wird Ihre Internetverbindung. Die Folge? Die WLAN-Geschwindigkeit nimmt ab und es kommt zu Verbindungsproblemen.

Tipp: Um die Reichweite des Signals zu verbessern, können Sie Ihr Heimnetz mit WLAN-Repeater erweitern. Eine weitere Möglichkeit bietet «Plume Smart WiFi», eine WLAN-Lösung, die mehr kann, als bloss verstärken. Plume sorgt nicht nur für gute Abdeckung und störungsfreie Verbindung. Die Lösung schützt auch vor Cyberattacken und erlaubt, die Aktivität im Heimnetzwerk über eine Smartphone-App von überall im Blick zu haben.

Faktor 3: Die Platzierung Ihres Routers

Zu Verbindungsproblemen kann es kommen, wenn physische Gegenstände das Signal Ihres Routers blockieren. Ein Router muss frei und zentral stehen, um optimal zu funktionieren. Platzieren Sie Ihren Router deshalb nicht hinter dem Sofa, in verschliessbaren Schränken oder ähnlichem.

Idealerweise gönnen Sie Ihrem Router zudem zwei Meter Abstand zu Bluetooth-Sendern, DECT-Geräten und Stromsparlampen. Ebenfalls hinderlich für ein gutes WLAN-Signal sind: Wände und Säulen, Stahlbetondecken, Fussbodenheizung, Fensterscheiben mit UV-Schutz, grosse Spiegel, Pflanzen und feuchte Wände.

Tipp: Platzieren Sie Ihren Router möglichst zentral in Ihrer Wohnung. Versuchen Sie möglichst alle Hindernisse zwischen dem Router und dem WLAN-fähigen Endgerät zu entfernen. Stellen Sie den Router wenn möglich erhöht auf.

Faktor 4: Zu viele Endgeräte

Ein WLAN-Netzwerk ist ziemlich komfortabel: Sie können zahlreiche Geräte kabellos anschliessen und mehrere Personen gleichzeitig im Netz surfen lassen. Doch vergessen Sie nicht: Jedes WLAN verfügt über eine begrenzte Übertragungskapazität. Je mehr Geräte Sie gleichzeitig anschliessen, desto weniger Bandbreite steht jedem Gerät zur Verfügung.

Tipp: Verwenden Sie einen aktuellen Router des Standards WiFi 6. Wifi 6 unterstützt viel mehr Geräte im Netz als ältere Standards.

Faktor 5: Ihr Endgerät

Wenn Ihre WLAN-Geschwindigkeit zu langsam ist, kann das an Ihrem Endgerät liegen. Ob Laptop, Smartphone oder Tablet – veraltete und langsame Geräte können selten die gesamte Bandbreite des WLAN-Netzwerkes nutzen.

Auch eine hohe Prozessorauslastung, die installierte Software (z.B. Firewall, Antivirusprogramm) oder ein veraltetes Betriebssystem kann die Geschwindigkeit Ihrer drahtlosen Internetverbindung drosseln.

Tipp: Verwenden Sie keine Geräte, die nicht mindestens Wifi 5 (früher 802.11ac) unterstützen. Häufig sind es Geräte, die vor 2014 auf den Markt kamen, welche die Leistung aller Geräte im gleichen Netz behindern.

Auch das Ethernet kann langsam sein

Wenn das WLAN streikt, greifen viele Menschen zunächst zur Kabelverbindung. Auch beim Ethernet gibt es jedoch verschiedene Faktoren, die eine Verbindung stören können:

  • Ihr Ethernet-Kabel ist veraltet
  • Ihr Kabel ist defekt (z.B. Quetschungen, Knicke, Risse etc.)
  • Ihr Netzwerkverteiler (Switch) ist veraltet

Achten Sie zudem auf die Kabelbeschriftung: Idealerweise nutzen Sie ein Kabel der Kategorie 5E oder höher. Denn nur Kabel ab Kategorie 5E (CAT 5E) unterstützen 1000 Mbit/s Durchsatz – und ermöglichen die Nutzung der maximalen Internetgeschwindigkeit.

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