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Rechnen in der Wolke: Was ist eigentlich Cloud Computing?

Die Begriffe Cloud resp. Cloud Computing sind mittlerweile in aller Munde. Kaum jemand, der nicht zu glauben weiss, was damit gemeint ist. Doch ist dem tatsächlich so? In diesem Beitrag beleuchten wir das Thema inhaltlich, ohne technisch zu sehr in die Tiefe zu gehen.

Cloud Computing – ein Modewort?

Die meisten Anwender von Informatikprodukten dürften mit dem Begriff «Cloud» oder «Cloud Computing» vertraut sein. «Etwas in der Cloud speichern» oder ähnliche Formulierungen gehören heute zu gebräuchlichen Redewendungen. Einige behaupten sogar, dass es sich um ein Modewort handle. Ganz nach dem Motto «Früher hatte man die Systeme auf einem Server betrieben, heute sagt man dazu Cloud». Eine solche Verallgemeinerung ist auf jeden Fall nicht statthaft.

Fünf wichtige Merkmale von Cloud Computing

Der aus dem englischen stammende Begriff «Cloud Computing» heisst auf Deutsch übersetzt in etwa so viel wie «Rechnerwolke» oder «Rechnen in der Wolke». In grafischen Diagrammen wird das Internet oder ein Netzwerk häufig mit einem Wolkensymbol dargestellt. Darüber, was genau mit Cloud Computing gemeint ist, konnten man sich bis heute international noch nicht einigen. Gemäss der US-Behörde “National Institute of Standards and Technology” (NIST) gelten für einen Cloud-Dienst folgende fünf Eigenschaften:

  1. Selbstbedienung auf Abruf: Die Bereitstellung läuft weitgehend ohne den Betreiber ab, d. h. der Anwender kann die Rechenleistung, den Speicherplatz oder die Anwendung selbst verwalten und beziehen.
  2. Breiter Netzzugang: Die Services sind standardisiert und können von allen möglichen Endgeräten genutzt werden.
  3. Ressourcenbündelung: Viele Kunden können sich aus einem Pool von Ressourcen bedienen und wissen nicht zwingend, wo die Daten gespeichert sind. Sie können das aber vertraglich festlegen.
  4. Schnelle und elastische Verfügbarkeit: Die Dienste sind sehr zeitnah verfügbar und im Volumen kurzfristig anpassbar.
  5. Messung der Nutzung: Die Verwendung der Ressourcen kann gemessen und (z. B. zur Verrechnung) den Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

Private, public, hybrid

Die europäischen Behörden stützen sich auf die NIST-Kriterien, dennoch sollte man die einzelnen Eigenschaften nicht in jedem Fall zu streng sehen. Es kann zum Beispiel sein, dass gar nicht gewünscht ist, dass viele Firmen oder Organisationen einen Cloud-Service nutzen. Beispielsweise beim Betriebsmodell der Private Cloud. Bei diesem wird – im Gegensatz zu einem Dienst in der Public Cloud – ein Service nur für eine Institution betrieben und bereitgestellt. Ob das die Organisation selbst in ihrem eigenen Rechenzentrum tut oder ob ein Drittanbieter sich um den Bereitstellung und den Betrieb kümmert, ist unerheblich. Von einer Public Cloud ist, wie es der Name vermuten lässt, die Rede, wenn der Dienst einer grossen Gruppe zugänglich gemacht wird. Von hybriden Clouds wiederum spricht man, wenn unterschiedliche Infrastrukturen gemeinsam genutzt werden.

Alles als Service

Auch wenn viele private Anwender wohl bei Cloud Computing in erster Linie an die Bereitstellung von Infrastrukturen, etwa zusätzlichem Speicherplatz (z. B. Dropbox für Filme, Fotos oder andere Dokumente) denken, so ist der Begriff an sich unabhängig vom Modell des Services anwendbar. Diese können nämlich sowohl Infrastruktur (Rechenleistung, Speicher etc.) als auch Plattformen (für den Bezug oder die Kontrolle von Speichern, Betriebssystemen etc. als auch Software-Anwendungen (wie Buchhaltungsprogramme, E-Mail, Office-Anwendungen o. Ä.) umfassen.

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