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WLAN – mehr als „nur“ Internet

Drahtlose Netzwerke können weit mehr als einen direkten Zugang zum Internet erstellen. So können mittlerweile nebst PC, Laptop oder Smartphone auch andere Geräte an die WLAN-Router angebunden werden.

In vielen Privathaushalten wird zum Beispiel der TV statt über ein Ethernet-Kabel „über die Luft“ an den Router angeschlossen. Auch Briefe oder Fotos auf dem Printer werden „wireless“ ausgedruckt. Zudem wird Musik über Smart-Boxen wie Alexa oder Sonos gehört. Mehr dazu in unserem Artikel „Wissenswertes über WLAN“.

Gratis-WLAN mit „Kostenfolge“

Es gibt aber noch andere Einsatzmöglichkeiten. Diese sind zwar noch sehr selten, aber durchaus in Zukunft vorstellbar.

Viele nutzen z. B. beliebte Gratis-Hotspots in Restaurants, Flughäfen oder Einkaufszentren. Insbesondere im Ausland verwenden viele Gratis-WLAN, um hohe Roaming-Kosten zu vermeiden. Aber auch hierzulande nutzen viele solche Gratis-WLAN, zum Beispiel in einem Shoppingcenter. Um einen solchen Internet-Zugang nutzen zu können, muss der User jeweils die Nutzungsbestimmungen akzeptieren. Darin behalten sich viele Betreiber das Recht vor, diese Daten beispielsweise für die Vermarktung zu nutzen. So kann das Shoppingcenter nun z. B. durch Geolokalisierung mittels einer Push-Nachricht auf ein Angebot aufmerksam machen.

Genaue Positionsbestimmung mit Indoor-Geofencing

Hat der User nun im Einkaufszentrum nebst dem Gratis-WLAN auch noch die Kundenkarten-App mit den gespeicherten Einkaufsdaten des entsprechenden Geschäfts auf dem Handy installiert, kann der Betreiber nun auch die Vorlieben der Person erkennen. Der Kunde oder die Kundin kann nun innerhalb des Ladenlokals mittels Indoor-Geofencing aufgrund seiner aktuellen Position im Laden auf passende Angebote in der Nähe hingewiesen werden. Das kann mittels eines Grundrissplans auf dem Handy sein, etwa um dem Vegetarier oder Diabetiker besondere Angebote direkt auf dem Smartphone anzuzeigen oder auf vergünstigte Produkte hinzuweisen. Ebenso ist eine ganz persönliche Wegführung anhand der im WLAN lokalisierten Position mit Leuchtbändern am Boden denkbar.

Dank WLAN von Aktionen profitieren

Oder der Konkurrent, zum Beispiel ein Sportschuhgeschäft im selben Haus, macht automatisch auf einen Sneaker aufmerksam, wenn der Kunde beim Grossverteiler ums Turnschuhregal herumschleicht. Der Händler könnte den Kunden zum Beispiel mit einem Rabattspiel vom Regal des Supermarktriesen weglocken, indem er einen Rabatt anbietet, der nur eine gewisse Zeit gültig ist.

Möglich ist auch wie bei Amazon Go der Einsatz von 3-D-Kameras, die erkennen, welche Produkte der Kunde in den Warenkorb legt. Bei der Kasse könnte über WLAN schliesslich automatisch mit der der Kundenkarten-App abgerechnet werden, wenn der Kunde das Lokal verlässt. In der Schweiz sind indes solche Systeme noch nicht oder erst in Pilotprojekten vorhanden, muss doch der Kauf von auf einer App erfassten (gescannten) Produkten nach wie vor am Zahlterminal bestätigt werden.

WLAN als Bewegungsmelder

Eine hochinteressante und sich noch in den Kinderschuhen befindliche Entwicklung ist ein bestehendes WLAN als Bewegungsmelder zu gebrauchen. Das Prinzip beruht auf der Tatsache, dass Körper Radiowellen beeinflussen und damit Stärke und Form des WLAN-Signals geringfügig verändern, wenn sich diese bewegen. So kann mit viel Rechenaufwand festgestellt werden, ob sich eine Person in einem Raum befindet und ob sich diese bewegt. Dazu sind nur zwei WLAN-Geräte, z. B. ein Router und ein Repeater notwendig.

Auch wenn viele der WLAN-Möglichkeiten heute noch kaum in der Realität umgesetzt werden, ist klar, dass sich diese in Zukunft noch weiterentwickeln. Einschränkungen dürften allerdings durch die in Europa und in der Schweiz im Vergleich zu etwa Asien strengeren datenschutzrechtlichen Bestimmungen gegeben sein. Wir bleiben gespannt.

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